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Ein Hoch auf das Internetz

Ich bin dann mal berühmt.


Anfragen und Nachrichten bitte nur noch über mein Management. 

 

Das ich nicht habe. 

 

Ok, ich bin nicht berühmt. 

 

Aber ich bin seit gestern auf einer kleinen Website im unendlich großen Internet(z) und mit mir mein Blog, mein Baby. Es ist schon irgendwie geil, sein Baby wachsen zu sehen.

 

Lass Dich nieder

 

Vor 6 Monaten wurde ich von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zu einer Kampagne nach Berlin eingeladen. Es ging um Werbung für die Allgemeinmedizin und die Niederlassung. 

 

Nun habe ich ja mein persönliches berufliches Konzept noch nicht gefunden, aber für so unruhige Naturen wie mich ist meine aktuelle Situation schon der beste Zustand: 

 

  • Arbeitszeiten in der Praxis, die ich mit meinen Kindern vereinbaren kann
  • ein breites medizinisches Spektrum
  • Zeit für meine „Nebenbei“- Aktivitäten
  • Flexible Arbeitszeitmodelle für die Zukunft

 

Das Shooting in Berlin war lustig und mal eine nette Erfahrung. Angereist bin ich am Spätabend vorher, die Kids waren beim Papa. Weil ich ein Sparbrötchen bin, habe ich die eine Nacht in einer Jugendherberge verbracht und am nächsten Tag nach einem wirklich erstaunlich guten und umfangreichen Frühstück das medizinhistorische Museum Berlin besucht. 

 

Danach ging es zum vereinbarten Treffpunkt an der Charité. Ich sollte klassisch schicke Kleidung mitbringen. Davon habe ich aus meinen kurzen Pharma-Zeiten zwar einige Teile, aber eigentlich liegt mir schick nicht. Ich bin eher der Jeans—Mensch, der fünft Minuten für sein Styling braucht und froh ist, in der Praxis einfach nur weiße Klamotten zu tragen. 

 

Also zog ich ein schickes Blüschen an, bei der man meinen BH durchsah. Unbeabsichtigt natürlich, weil ich mich mit Fotos und Shootings und schicken Klamotten nicht auskenne. Die Profis vor Ort fanden ein altes T-Shirt, das kurzerhand abgeschnitten und umfunktioniert wurde, so dass ich es als Unterhemd tragen und niemand meinen BH sehen konnte. 

 

Dann wurde geschminkt. Schicht um Schicht wurde aufgetragen, die Augenbrauen nachgezogen, die Lippen bepinselt, die Fingernägel lackiert und die Haare geföhnt. 

Man ist schon sehr optimierungsfähig. 

 

Schließlich wurden die Fotos geschossen und immer zupfte jemand an meinem nicht mehr durchsichtigen Blüschen herum, legte Haare in Form und gab Anweisungen für den optimalen Gesichtsausdruck. Es waren wirklich Profis am Werk und es machte Spaß, einmal in vollkommen fremden beruflichen Welten zu wandeln. 

 

Das Resultat könnt Ihr nun hier einblicken: 

 

http://www.lass-dich-nieder.de/berufseinstieg/weiterbildung/ich-habe-gelernt-an-meine-grenzen-zu-gehen.html

 

Und die Kampagne hier: 

 

http://www.lass-dich-nieder.de/aktuelles/ueber-die-kampagne.html

 

Zurück im echten Leben

 

Jetzt ist es 6:45 Uhr und ich bins eit 5:30 Uhr wach, um diesen Artikel zu schreiben. Nun lege ich mein gewohntes 5-Minuten Make-up auf, obwohl meine Augenringe nach gestrigen ersten Notarztfahrten wieder einen Profi benötigen würden. 

 

Anfragen bitte an mein Management.